Leistungsdiagnostik im Eishockey: VBG-Tests erfassen und auswerten

Testtag ohne Excel-Listen. Die 37 Tests aus dem VBG-Katalog und eure eigenen Tests, direkt an der Bande erfasst, mit Verlauf und Vergleich für jeden Spieler.

Der Testtag, wie er heute meistens läuft

Zwei Trainer, ein Klemmbrett, 18 Spieler. Sprint, Standweitsprung, Counter Movement Jump, Yo-Yo. Abends tippt jemand die Zettel in eine Excel-Tabelle. Vier Wochen später fragt ein Spieler, ob er besser geworden ist. Die Antwort steht in einer Datei, die auf einem anderen Rechner liegt.

Ich habe das als Betreuer oft genug gesehen. Die Tests selbst sind gut, der VBG-Katalog ist sauber beschrieben. Was fehlt, ist der Weg vom Zettel zur Entwicklung des einzelnen Spielers. Genau dafür ist HOLULA APEX gebaut.

Die 37 VBG-Tests sind schon drin

Der Katalog „Diagnostik und Betreuung im Eishockey" der VBG ist in der App hinterlegt: 37 Tests in zehn Kategorien, von Körperkomposition über Kraft, Schnelligkeit und Agilität bis Stabilität, Beweglichkeit und Monitoring. Jeder Test hat seine Beschreibung, das benötigte Material und die Kennwerte, die er liefert.

Ihr wählt die Tests für den Tag, nicht einzelne Spalten. Ein Chip „RSS" steht für alle sieben Sprintspalten. Wer eine Spalte weglassen will, tippt den kleinen Pfeil. Die Zeile „Zuletzt erfasst" bringt die Auswahl vom letzten Mal mit einem Tipp zurück, und ein gespeicherter Testtag („Pre-Season", „Eis-Check Oktober") gilt für alle Trainer im Verein.

Testwerte eintragen: ein Chip je Test, Kategorien zum Aufklappen, Zeile „Zuletzt erfasst"
Testwerte eintragen: ein Chip je Test, Kategorien zum Aufklappen, Zeile „Zuletzt erfasst"

Erfassen, wo gemessen wird

Die Schnelleingabe ist eine Tabelle: Spieler in den Zeilen, Tests in den Spalten, Werte direkt am iPad eintippen. Bei Zeiten läuft die Stoppuhr an der Bande mit: bis zu acht Athleten je Durchgang, jeder auf seiner Bahn, ein Tipp pro Zieleinlauf. Zwischenzeiten, Fehlstart, Zuschauer-Anzeige für die Halle. Beim zweiten Durchgang kennt die Uhr die Werte vom ersten und ersetzt nichts ohne Rückfrage.

Stoppuhr an der Bande: vier Athleten im Durchgang, Zeit pro Tipp
Stoppuhr an der Bande: vier Athleten im Durchgang, Zeit pro Tipp

Tests, die nicht im Katalog stehen, legt ihr selbst an. 5-10-5, Pyramidenlauf, Burpees in 60 Sekunden, Medizinball-Stoß. Drei Schritte: Was wird gemessen, wie (Versuche, Zwischenzeiten, Seiten links und rechts), fertig. 16 Vorlagen helfen beim Start. Ein eigener Test verhält sich danach wie jeder Katalog-Test, auch in der Stoppuhr, im Vergleich und in der Spieler-App. Bei Tests mit Dauer läuft die Uhr rückwärts und piept bei zehn Sekunden.

Wer schon Daten hat, importiert sie: DEB-Testprotokolle als Excel, DEB-On-Ice-Vorlagen, PDF-Protokolle. Bestehende Spieler werden ergänzt, nicht doppelt angelegt.

Auswerten, ohne zu rechnen

Jeder gespeicherte Wert landet im Profil des Spielers. Der Verlauf zeigt, wie sich CMJ, Yo-Yo oder Sprint über die Saison bewegen. Der Vergleich stellt das Team als Balken nebeneinander oder als Radar über mehr als 40 Kennwerte übereinander. Ampelfarben kommen aus Referenzwerten, die ihr je Verein und Klasse anpasst.

Vergleich: CMJ im Team als Balken, Mittelwert als Linie
Vergleich: CMJ im Team als Balken, Mittelwert als Linie
Spielerprofil: Kennwerte mit Entwicklung zum Vortest, Stammdaten, Anwesenheit
Spielerprofil: Kennwerte mit Entwicklung zum Vortest, Stammdaten, Anwesenheit

Für Ausdauer und Kopf gibt es eigene Module: Yo-Yo IRT und 300-m-Shuttle mit Live-Gruppenerfassung, dazu Reaktions-, Konzentrations- und Suchtest, die Spieler auch selbst am Handy machen. Das sind Trainings- und Demonstrationsinstrumente, keine Medizinprodukte. Die App stellt keine Diagnosen.

Was der Spieler sieht

Jeder Spieler hat seine eigene App. Dort stehen seine Werte, sein Verlauf und seine Kennwertkarten, nicht die der anderen. Ein Portfolio als PDF gibt es auf Knopfdruck, zum Beispiel für die Sichtung. Eltern sehen Termine und Zu-/Absagen, keine Testwerte.

Spieler-App: eigene Testergebnisse und Verlauf
Spieler-App: eigene Testergebnisse und Verlauf
„Weg von handschriftlichen Listen und Excel, hin zu einer Datenverwaltung, die jeden Spieler in seiner Entwicklung begleitet." — Ralf Wolf, Headcoach U17, MERC Mannheim

Preis

Das Modul Diagnostik kostet 4,90 € je Team und Monat, zusätzlich zur Basis von 3,90 €. Im Komplettpaket für 9,90 € je Team ist es enthalten. Die ersten 30 Tage sind mit allen Modulen kostenlos, ohne Kreditkarte. Alle Preise sind Endpreise ohne Umsatzsteuer (§ 19 UStG). Zum Preisrechner.

Videos zum Testtag: Vertiefung 2 auf YouTube, darunter „Testtag an der Bande" und „Eigene Tests".

Häufige Fragen

Alle 37 Tests aus dem VBG-Dokument „Diagnostik und Betreuung im Eishockey" in zehn Kategorien: Körperkomposition, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Agilität, Komplex, Stabilität, Beweglichkeit, Monitoring und kognitive Tests. HOLULA APEX ist ein unabhängiges Produkt und steht in keiner Verbindung zur VBG oder zum DEB.

Nein. Die Stoppuhr in der App ist für die Handstoppung an der Bande gebaut, mit bis zu acht Athleten je Durchgang. Wer Lichtschranken hat, trägt die Zeiten in die Schnelleingabe ein.

Ja. DEB-Testprotokolle als Excel-Datei, die DEB-On-Ice-Vorlagen und PDF-Protokolle werden eingelesen. Bestehende Spieler werden um die neuen Werte ergänzt.

Ja, jeder Spieler sieht in seiner App seine eigenen Werte und seinen Verlauf. Eltern sehen keine Testwerte.

Sprintzeiten, Sprunghöhen und Ausdauerwerte sind Leistungsdaten. Verletzungen werden getrennt davon erfasst und sind nur für Trainer und Verein sichtbar. Für Spieler unter 16 empfehlen wir eine Einwilligung der Eltern. Alle Daten liegen auf Servern in Frankfurt, Details in der Datenschutzerklärung.

Diagnostik kostet 4,90 € je Team und Monat zusätzlich zur Basis, im Komplettpaket ist es enthalten. Ab dem fünften Team zahlt ihr den halben Preis, ab dem neunten nichts mehr. Zum Preisrechner.

Bereit, den Verein in eine App zu holen?

Probiere die Demo aus — ohne Registrierung, ohne Kreditkarte, direkt im Browser.